
Speziell für Budokas wird es ein sehr umfangreiches Angebot an Veranstaltungen geben. Von Karate (05.05 und 20.05), Aikido (06.05) und Iaido (05.05 und 06.05) ist für jeden etwas dabei.
Vor einiger Zeit bemerkte ich zum ersten Mal das Kaeritsuno an einer Saya. Was ein Kaeritsuno ist? Nun, wenn man ein Katana anschaut, nicht die im Dojo verwendeten, sondern die in Büchern über japanische Schwerter abgebildeten, finden sich bei den meisten Katana irgendwo zwischen Kurigata und Kojiri ein kleiner »Haken«. Dieser Haken ist das Kaeritsuno, auch Soritsuno genannt. Die Funktion des Kaeritsuno liegt auf der Hand, er soll verhindern, dass die Saya nach vorne aus dem Obi rutscht. Das Problem das sich dabei auftut ist, dass genau dies bei einigen Kata gewünscht wir. Da fallen einem Tsuka-ate, Ganmen-ate, Shihogiri und einige der Eishin Ryu Kata ein. Wenn man weiter fortgeschrittene Kata, jenseits der gängigen Iaido-Praxis, also Tachi uchi no kurai oder Tsume ai no kurai betrachtet, so verlangen einige der körpernahen Abwehrtechniken ein freies Bewegen der Saya.
