Diese Rezension hat einen etwas ungewöhnlichen Beginn. In der Regel beginnen Rezensionen mit einer Übersicht des vorgestellten Buches und setzten die Bekanntheit eines Autors voraus. Im Fall von
Dave Lowry ist dies – unverdienterweise – nicht möglich. Kaum jemand in europäischen Budo-Kreisen verbindet etwas mit dem Namen Dave Lowry. Daher möchte ich an dieser Stelle auch anders vorgehen. Ich denke, dies ist auch wichtig, damit „Persimmon Wind“ (Wind, der nach dem Holz der Persimmone duftet – Anm. d. Autors) nicht für Fiktion gehalten wird und die verdiente Wertschätzung erfährt. Wer ist also dieser Dave Lowry? Lowry ist in Missouri, USA aufgewachsen und hat dort in frühen Jahren mit dem Erlernen von Judo und Karate-do begonnen. Durch glückliche Umstände ist er als Schüler des Kenjutsu von einem Vertreter des
„Yagyu Shinkage Ryu“ akzeptiert worden. Gegenwärtig lebt Lowry in St. Louis, Missouri, arbeitet dort als Restaurantkritiker und praktiziert Iaido, Aikido und Kenjutsu. Einen Namen in englischsprachigen Budo-Kreisen hat sich Lowry durch zahlreiche Artikel in Journalen wie „Black Belt Magazin“, „Inside Karate“, „Fighting Arts International“ und „Furyu“ als auch durch mehrere Monographien gemacht. Gegenstand seiner Schriften sind die philosophischen Hintergründe, die Geschichte und die (Fehl-)Entwicklungen im Budo. Anders gesagt, wer schon immer Nachfragen zu bestimmten Aspekten des Budo hatte, finden bei Lowry sicherlich Antworten oder zumindest Denkanstöße.
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