Daß das 21. Jahrhundert Mobilität verlangt, ist eine Binsenweisheit. Aber sie kann manchmal nicht nur den beruflichen, sondern eben auch den Iai-Weg verändern. Konkret bedeutet das eine neue Stadt, einen neuen Arbeitsplatz und ein neues Dojo. Und wenn keins da ist, geht die Suche nach einem geeigneten Ort los und man beginnt ganz von vorne, unabhängig von der eigenen Graduierung. Wer ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, ist hier im Vorteil, denn er kann sich quasi gleich bei den einschlägigen Kampfsport-Gruppen als Lehrer vorstellen. Doch da Iaido bekanntermaßen keine olympische Disziplin ist, wird die Lage dadurch nicht notwendigerweise einfacher. In diesem Artikel will ich meine eigenen Erfahrungen der letzten Monate auf diesem Gebiet niederschreiben und hoffe, damit all jenen etwas Mut zuzusprechen, die ebenfalls inzwischen fern des Heimatdojos und ihres Lehrers ihren Weg gehen.

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