
Im internationalen Smashing Magazine wird sehr ausführlich auf Aspekte von Samuraiart nach Hagakure und der Verbindung zum Arbeitsleben der Designer eingegangen, die ähnlich zu damaligen Zeiten auf dem Schlachtfeld mit den höchsten Belastungen zu kämpfen haben. Okay, wer seinen Job nicht anders auf die Reihe bringen kann?
Es ist nicht die erste Versuch der Adaption historischer Auffassung ins heutige Leben. Wird allerdings der europäische Künstler Lucio Fontana herangezogen, um seine dadaistisch zerstörerischen »Bilder« zerschlitzter Leinwände als Ausdruck von Samuraitugenden zu zeigen, dann endet für mich eine substanzlose Vereinbarkeit europäischer Kunst mit Samurai-Ethik.
Es wird nicht der letzte Versuch einer dilletantischen Symbiose sein.
Alles auf englisch zu lesen: How to be a samurai designer.
