Die Hamburger Taikogruppen haben sich mit MenschMusik zusammengetan und ein Konzert zusammengestellt, um damit Spenden für die Opfer des Tsunami zu sammeln.
Hier möchte ich gerne mal einen meiner Lieblingsmanga vorstellen. Es geht um “Vagabond” von Inoue Takehiko, der dafür mit mehreren Mangapreisen ausgezeichnet wurde. Die Geschichte basiert auf dem Buch “Musahi” von Yoshikawa Eiji und behandelt das Leben eines der grössten Samurais aller Zeit, Myamoto Musashi und seines grössten, da ebenbürtigen Gegners Kojiro Sasaki.
Kai Hoops hat auf einen schönen Film aufmerksam gemacht, in dem die Entstehung eines Katanas dokumentiert ist. Als Schmied wird hier Yoshindo Yoshihara porträtiert.

Im internationalen Smashing Magazine wird sehr ausführlich auf Aspekte von Samuraiart nach Hagakure und der Verbindung zum Arbeitsleben der Designer eingegangen, die ähnlich zu damaligen Zeiten auf dem Schlachtfeld mit den höchsten Belastungen zu kämpfen haben. Okay, wer seinen Job nicht anders auf die Reihe bringen kann?
Es ist nicht die erste Versuch der Adaption historischer Auffassung ins heutige Leben. Wird allerdings der europäische Künstler Lucio Fontana herangezogen, um seine dadaistisch zerstörerischen »Bilder« zerschlitzter Leinwände als Ausdruck von Samuraitugenden zu zeigen, dann endet für mich eine substanzlose Vereinbarkeit europäischer Kunst mit Samurai-Ethik.
Es wird nicht der letzte Versuch einer dilletantischen Symbiose sein.
Alles auf englisch zu lesen: How to be a samurai designer.

Iaido zu der Musik von Johann Sebastian Bach, genauer der Suite II.
